DGAP-News: Allianz SE: Allianz erzielt ein operatives Ergebnis von 3,5 Milliarden Euro im zweiten Quartal - Konzern bestätigt Ausblick für das Gesamtjahr

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DGAP-News: Allianz SE

/ Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Quartalsergebnis


Allianz SE: Allianz erzielt ein operatives Ergebnis von 3,5 Milliarden Euro im zweiten Quartal - Konzern bestätigt Ausblick für das Gesamtjahr

05.08.2022 / 06:59

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


 

2Q 2022:  

  • Gesamtumsatz erhöht sich um 8,2 Prozent auf 37,1 Milliarden Euro
  • Operatives Ergebnis steigt um 5,3 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro, getrieben vom Geschäftsbereich Schaden- und Unfallversicherung
  • Auf Anteilseigner entfallender Quartalsüberschuss beläuft sich auf 1,7 Milliarden Euro, ein Rückgang um 23,3 Prozent
  • Solide Solvency-II-Kapitalisierungsquote von 200 Prozent1

6M 2022:

  • Gesamtumsatz wächst um 7,2 Prozent auf 81,2 Milliarden Euro
  • Operatives Ergebnis erhöht sich um 1,2 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro
  • Auf Anteilseigner entfallender Periodenüberschuss beläuft sich auf 2,3 Milliarden Euro, ein Rückgang von 52,7 Prozent, hauptsächlich aufgrund einer Rückstellung, die im ersten Quartal im Zusammenhang mit den AllianzGI U.S. Structured Alpha Verfahren gebucht wurde

Ausblick:

  • Ziel für das operative Ergebnis für das Jahr 2022 in Höhe von 13,4 Milliarden Euro, plus oder minus 1 Milliarde Euro, bestätigt2 

Weitere Informationen: 

  • Aktienrückkaufprogramm über 1 Milliarde Euro abgeschlossen: 5,1 Millionen Aktien bis zum 15. Juli 2022 erworben
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1 Ohne Anwendung von Übergangsmaßnahmen für technische Rückstellungen.

2 Wie immer stehen die Aussagen unter dem Vorbehalt, dass Naturkatastrophen und widrige Entwicklungen an den Kapitalmärkten sowie andere Faktoren, die in unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen dargelegt sind, das operative Ergebnis und/oder den Jahresüberschuss unserer Einheiten sowie die Ergebnisse des Allianz Konzerns erheblich beeinträchtigen können.

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„Die Allianz hat ein weiteres Quartal mit einer soliden finanziellen Performance abgeschlossen, angetrieben durch ein starkes Wachstum in unserem Geschäftsbereich Schaden- und Unfallversicherung. Unser operatives Ergebnis und unsere Solvency-II-Kapitalisierungsquote erwiesen sich als widerstandsfähig gegenüber erhöhter Volatilität und einem fundamental schwächeren wirtschaftlichen Umfeld. Wir sind gut positioniert, um die Auswirkungen der hohen Inflation und des wirtschaftlichen Drucks, der besonders in Europa zu spüren ist, zu bewältigen. Die Allianz wird auch künftig ihre Stabilitäts- und Größenvorteile zum Nutzen ihrer Kundinnen und Kunden sowie Aktionärinnen und Aktionäre einsetzen.”

- Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE

 
FINANZIELLE HIGHLIGHTS

Umsatz

2Q 2022: Der Gesamtumsatz stieg um 8,2 Prozent auf 37,1 (2Q 2021: 34,3) Milliarden Euro, angetrieben durch den Geschäftsbereich Schaden- und Unfallversicherung mit einem umfassenden Volumenwachstum und positiven Preiseffekten. Das Wachstum wurde weiterhin durch den Geschäftsbereich Lebens- und Krankenversicherung getragen, der von positiven Wechselkurseffekten und der Übernahme des Aviva-Geschäfts in Polen profitierte. Der Geschäftsbereich Asset Management blieb stabil und profitierte von höheren Erträgen aus dem verwalteten Vermögen.

Das interne Umsatzwachstum, um Wechselkurs- und Konsolidierungseffekte bereinigt, lag bei 3,6 Prozent.

6M 2022: Der Gesamtumsatz erhöhte sich um 7,2 Prozent auf 81,2 (6M 2021: 75,7) Milliarden Euro, hauptsächlich getrieben durch den Geschäftsbereich Schaden- und Unfallversicherung aufgrund positiver Preis- und Volumeneffekte und unterstützt durch die Geschäftsbereiche Asset Management und Lebens- und Krankenversicherung.

Das interne Umsatzwachstum stieg auf 3,7 Prozent.

 

Ergebnis

2Q 2022: Das operative Ergebnis wuchs um 5,3 Prozent auf 3,5 (3,3) Milliarden Euro, bedingt durch ein verbessertes versicherungstechnisches Ergebnis sowie durch ein gestiegenes Kapitalanlageergebnis im Geschäftsbereich Schaden- und Unfallversicherung. Das Wachstum wurde teilweise durch den Geschäftsbereich Lebens- und Krankenversicherung ausgeglichen, was die Auswirkungen der volatilen Marktbedingungen und eine niedrigere Kapitalanlagemarge in Deutschland und den USA widerspiegelt. Ungünstige Marktentwicklungen und eine vorsichtige Anlegerstimmung führte im Geschäftsbereich Asset Management außerdem zu einem geringeren operativen Ergebnisbeitrag.

Der auf die Anteilseigner entfallende Quartalsüberschuss belief sich auf 1,7 (2,2) Milliarden Euro, da ein geringeres nicht-operatives Kapitalanlageergebnis den Rückgang der Ertragsteuern und das höhere operative Ergebnis mehr als ausglich.

Die annualisierte Eigenkapitalrendite (Return on Equity, RoE) lag bei 6,7 Prozent (Gesamtjahr 2021: 10,6 Prozent). Ohne Berücksichtigung der Rückstellung im Zusammenhang mit den AllianzGI U.S. Structured Alpha Verfahren, erreichte der annualisierte RoE 11,1 Prozent (Gesamtjahr 2021: 14,9 Prozent). Das Ergebnis je Aktie (Earnings per Share, EPS) betrug 5,28 (Halbjahr 2021: 11,47) Euro, ein Rückgang um 54,0 Prozent.

6M 2022: Das operative Ergebnis stieg um 1,2 Prozent auf 6,7 (6,7) Milliarden Euro, vor allem aufgrund höherer operativer Ergebnisse in den Geschäftsbereichen Schaden- und Unfallversicherung und Asset Management. Das Wachstum des operativen Ergebnisses wurde durch positive Entwicklungen im operativen Finanzanlageergebnis und einem moderaten Anstieg des versicherungstechnischen Ergebnisses im Geschäftsbereich Schaden- und Unfallversicherung sowie durch höheres Umsatzwachstum aus dem verwalteten Vermögen im Geschäftsbereich Asset Management getragen. Das Wachstum des operativen Ergebnisses insgesamt wurde weitgehend durch einen Rückgang des operativen Ergebnisses im Geschäftsbereich Lebens- und Krankenversicherung ausgeglichen, was hauptsächlich auf ungünstige Marktentwicklungen zurückzuführen war.

Der auf die Anteilseigner entfallende Periodenüberschuss belief sich auf 2,3 (4,8) Milliarden Euro und lag damit unter dem des Vorjahreszeitraums, hauptsächlich aufgrund einer Rückstellung, die im ersten Quartal im Zusammenhang mit den AllianzGI U.S. Structured Alpha Verfahren gebucht wurde.

Solvency-II-Kapitalisierungsquote

Die Solvency-II-Kapitalisierungsquote lag am Ende des zweiten Quartals 2022 bei 200 Prozent, verglichen mit 199 Prozent Ende des ersten Quartals 2022. Einschließlich der Anwendung von Übergangsmaßnahmen für technische Rückstellungen betrug zum Ende des zweiten Quartals 2022 die Solvency-II-Kapitalisierungsquote 227 Prozent verglichen mit 226 Prozent am Ende des ersten Quartals 2022.

HIGHLIGHTS DER GESCHÄFTSBEREICHE

„Unsere Ergebnisse unterstreichen die Stärke und Belastbarkeit der Allianz. In einem Quartal, das von erhöhter Inflation und Marktvolatilität geprägt war, haben wir ein starkes operatives Ergebnis im zweiten Quartal erzielt, was unsere Fähigkeit unterstreicht, mit sich schnell verändernden Situationen erfolgreich umzugehen.

  • Unser Geschäftsbereich Schaden- und Unfallversicherung wies erneut ein robustes internes Wachstum auf, das durch ein solides Volumenwachstum und eine positive Preisentwicklung in allen Sparten und Regionen getragen wurde. Unterstützt durch eine gute Schaden-Kosten-Quote, profitierte unser operatives Ergebnis auch von einer höheren Wiederanlagerendite und einem stark gestiegenen Kapitalanlageergebnis.
  • In unserem Geschäftsbereich Lebens- und Krankenversicherung trug das gute Wachstum insbesondere in unseren kapitaleffizienten Sparten zu einer deutlichen Steigerung der Neugeschäftsmarge bei. Dies spricht für eine anhaltende operative Profitabilität in diesem Segment.
  • Unser operatives Ergebnis im Geschäftsbereich Asset Management zeigte eine gute Widerstandsfähigkeit in einem Geschäftsumfeld, das von inflationsbedingten Unsicherheiten und Kapitalmarktturbulenzen geprägt war. Wir werden unseren Kundinnen und Kunden auch in diesen herausfordernden Zeiten weiterhin zur Seite stehen.

Nachdem wir die Hälfte unseres Gesamtjahresausblicks erreicht haben, sind wir weiterhin zuversichtlich, was unseren langfristigen Wachstumspfad angeht. Wir bestätigen unseren Ausblick auf ein operatives Ergebnis von 13,4 Milliarden Euro für das Gesamtjahr, plus oder minus 1 Milliarde Euro.“

- Giulio Terzariol, Finanzvorstand der Allianz SE

Schaden- und Unfallversicherung: Starkes Wachstum

2Q 2022: Der Gesamtumsatz stieg um starke 16,2 Prozent auf 16,2 (13,9) Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurs- und Konsolidierungseffekte, kletterte die interne Wachstumsrate um mehr als das Dreifache auf 11,1 Prozent, was auf einen Preiseffekt von 5,8 Prozent, einen Volumeneffekt von 3,9 Prozent und einen Serviceeffekt von 1,4 Prozent zurückzuführen ist. Die Haupttreiber für den Anstieg waren Allianz Partners, AGCS und die Türkei.

Das operative Ergebnis kletterte um 21,1 Prozent auf 1,6 (1,4) Milliarden Euro, was auf ein starkes Wachstum des versicherungstechnischen Ergebnisses und des operativen Kapitalanlageergebnisses zurückzuführen ist.

Die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 93,6 Prozent (93,9 Prozent). Geringere Schäden aus Naturkatastrophen und ein positiver Beitrag aus dem Abwicklungsergebnis glichen höhere Basisschäden aus, die auf eine Normalisierung der Schadenhäufigkeit und Inflationseffekte in Brasilien und der Türkei sowie wetterbedingte Ereignisse zurückzuführen sind. Die Kostenquote lag bei 26,8 Prozent (26,4 Prozent), vor allem aufgrund höherer Abschlusskosten in Verbindung mit einem veränderten Geschäftsmix bei Allianz Partners.

6M 2022: Der Gesamtumsatz stieg um 12,1 Prozent auf 37,7 (33,6) Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurs- und Konsolidierungseffekte, belief sich das interne Wachstum auf starke 8,5 Prozent, was auf einen Preiseffekt von 4,8 Prozent, einen Volumeneffekt von 2,8 Prozent und einen Serviceeffekt von 0,8 Prozent zurückzuführen ist. Zu diesem Wachstum trugen viele Einheiten bei, vor allem aber Allianz Partners, die Türkei und Deutschland.

Das operative Ergebnis erhöhte sich um 5,2 Prozent auf 3,0 (2,9) Milliarden Euro, was vor allem auf ein deutlich höheres operatives Kapitalanlageergebnis zurückzuführen ist.

Die Schaden-Kosten-Quote belief sich auf 94,1 Prozent (93,4 Prozent), da die Auswirkungen höherer Naturkatastrophen und wetterbedingter Schäden sowie die Normalisierung der Schadenhäufigkeit durch ein günstiges Abwicklungsergebnis teilweise ausgeglichen wurden. Das versicherungstechnische Ergebnis blieb stabil.

Lebens- und Krankenversicherung: Neugeschäftsmarge legt weiter zu

2Q 2022: Der PVNBP3, der Barwert der Neugeschäftsbeiträge, lag bei 16,5 (19,7) Milliarden Euro, da höhere Verkaufsvolumina bei indexgebundenen Rentenprodukten in den USA und höhere Umsätze in Taiwan die Auswirkung einer Neuverhandlung eines Gruppenvertrages in Italien im Jahr 2021 und geringeren Produkttransfers auf das Fidélité-Produkt in Frankreich nicht vollständig ausgleichen konnten.

Das operative Ergebnis belief sich auf 1,1 (1,3) Milliarden Euro und wurde durch die volatilen Marktbedingungen und eine geringere Kapitalanlagemarge in Deutschland und den USA beeinträchtigt. Die Konsolidierung der erworbenen Aviva-Aktivitäten in Polen hatte einen teilweise ausgleichenden Effekt.

Die Neugeschäftsmarge kletterte auf 4,1 Prozent (3,2 Prozent), was auf einen verbesserten Geschäftsmix, insbesondere in Deutschland und den USA, zurückzuführen ist. Höhere Zinsen trugen ebenfalls zur Steigerung der Marge bei. Der Neugeschäftswert wuchs um 6,2 Prozent auf 672 (633) Millionen Euro, hauptsächlich aufgrund eines besseren Geschäftsmix.

6M 2022: Der Barwert der Neugeschäftsbeiträge belief sich auf 35,9 (39,2) Milliarden Euro, was höhere Verkaufsvolumen bei indexgebundenen Rentenprodukten in den USA beinhaltet, welche durch die Auswirkung einer Neuverhandlung von Gruppenverträgen in Italien im Jahr 2021 mehr als ausgeglichen wurden.

Das operative Ergebnis lag bei 2,3 (2,5) Milliarden Euro, was auf ein ungünstiges Marktumfeld und eine niedrigere Kapitalanlagemarge in Deutschland und den USA zurückzuführen ist. Positiv wirkten sich höhere Verwaltungskostenzuschläge und Gebühren sowie eine verbesserte technische Marge aufgrund der Aviva-Akquisition in Polen aus.

Die Neugeschäftsmarge erhöhte sich auf 3,7 Prozent (3,0 Prozent), was unternehmensübergreifend auf einen besseren Geschäftsmix zurückzuführen ist. Der Neugeschäftswert stieg aufgrund höherer Margen auf 1,3 (1,2) Milliarden Euro

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3 Der Barwert der Neugeschäftsbeiträge wird, sofern nicht anders angegeben, nach den Anteilen anderer Gesellschafter ausgewiesen.

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Asset Management: Performance spiegelt Marktentwicklung wider

2Q 2022: Die operativen Erträge stiegen um 0,8 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro, was auf höhere Erträge aus dem verwalteten Vermögen zurückzuführen ist, die zum Teil durch niedrigere erfolgsabhängige Provisionen ausgeglichen wurden. Das operative Ergebnis lag bei 771 (825) Millionen Euro und damit 6,6 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums. Bereinigt um Wechselkurseffekte sank das operative Ergebnis um 14,8 Prozent. Das Aufwand-Ertrag-Verhältnis stieg auf 61,8 Prozent (58,7 Prozent).

Das für Dritte verwaltete Vermögen belief sich zum 30. Juni 2022 auf 1,769 Billionen Euro, was einem Rückgang von 109 Milliarden Euro gegenüber dem Ende des ersten Quartals 2022 entspricht. Ein positiver Effekt aus günstigen Wechselkursveränderungen in Höhe von 87,7 Milliarden Euro wurde durch gegenläufige Markteinflüsse in Höhe von 159,2 Milliarden Euro und Nettomittelabflüsse in Höhe von 33,8 Milliarden Euro mehr als ausgeglichen.

Das gesamte verwaltete Vermögen lag zum Ende des zweiten Quartals 2022 bei 2,319 Billionen Euro und spiegelt damit die Entwicklung des für Dritte verwalteten Vermögens wider.

6M 2022: Die operativen Erträge wuchsen um 6,4 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro, was auf höhere Erträge aus dem verwalteten Vermögen zurückzuführen ist. Das operative Ergebnis stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,8 Prozent auf 1,60 (1,57) Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurseffekte sank das operative Ergebnis um 5,2 Prozent. Das Aufwand-Ertrag-Verhältnis stieg auf 60,8 Prozent (59,0 Prozent). Das für Dritte verwaltete Vermögen belief sich zum 30. Juni 2022 auf 1,769 Billionen Euro, ein Rückgang um 197 Milliarden Euro gegenüber Ende 2021.

2Q & 6M Eckdatentabelle
 Allianz Gruppe - Eckdaten für das 2. Quartal und das 1. Halbjahr 2022       
 

 

 
  2Q 2022 2Q 2021 Delta 6M 2022 6M 2021 Delta
Gesamter Umsatz Mrd EUR 37,1 34,3 8,2% 81,2 75,7 7,2%
 Schaden-Unfall1  Mrd EUR 16,2 13,9 16,2% 37,7 33,6 12,1%
 Leben/Kranken  Mrd EUR 19,1 18,5 3,4% 39,8 38,5 3,2%
 Asset Management Mrd EUR 2,0 2,0 0,8% 4,1 3,8 6,4%
 Corporate und Sonstiges Mrd EUR 0,1 0,1 2,2% 0,1 0,1 3,5%
 Konsolidierung Mrd EUR -0,3 -0,2 38,4% -0,5 -0,4 33,7%
Operatives Ergebnis Mio EUR 3.495 3.319 5,3% 6.733 6.655 1,2%
 Schaden-Unfall Mio EUR 1.645 1.358 21,1% 3.022 2.871 5,2%
 Leben/Kranken Mio EUR 1.124 1.283 -12,5% 2.336 2.495 -6,4%
 Asset Management Mio EUR 771 825 -6,6% 1.601 1.572 1,8%
 Corporate und Sonstiges Mio EUR -49 -143 -65,7% -233 -278 -16,3%
 Konsolidierung Mio EUR 5 -5 n.m. 6 -6 n.m.
Periodenergebnis Mio EUR 1.810 2.355 -23,1% 2.479 5.040 -50,8%
 auf Anteile anderer Gesellschafter entfallend Mio EUR 104 129 -19,5% 211 249 -15,1%
 auf Anteilseigner entfallend Mio EUR 1.706 2.225 -23,3% 2.267 4.791 -52,7%
Ergebnis je Aktie2 EUR 3,91 5,25 -25,5% 5,28 11,47 -54,0%
Verwässertes Ergebnis je Aktie2 EUR 3,85 5,22 -26,3% 5,18 11,42 -54,6%
Weitere Kennzahlen              
Gruppe Eigenkapitalrendite3,4 % 9,8% 10,6% -0,8%p 6,7% 10,6% -3,9%p
 Schaden-Unfall  Schaden-Kosten-Quote % 93,6% 93,9% -0,3%p 94,1% 93,4% 0,7%p
 Leben/Kranken  Neugeschäftsmarge % 4,1% 3,2% 0,9%p 3,7% 3,0% 0,7%p
 Leben/Kranken Neugeschäftswert Mio EUR 672 633 6,2% 1.342 1.190 12,8%
 Asset Management  Aufwand-Ertrag-Verhältnis % 61,8% 58,7% 3,0%p 60,8% 59,0% 1,8%p
 

 
        30.06.

2022
31.12.

2021
Delta
Eigenkapital4  Mrd EUR       56,4 80,0 -29,5%
Solvency-II-Kapitalquote5  %       200% 209% -9%p
Für Dritte verwaltetes Vermögen Mrd EUR       1.769 1.966 -10,0%
                 
  Hinweis: Diese Eckdaten werden, soweit nicht anders ausgewiesen, in Millionen Euro dargestellt. Als Folge der Rundungen können sich bei der Berechnung von Summen und Prozentangaben geringfügige Abweichungen gegenüber den ausgewiesenen Summen bzw. Prozentangaben ergeben.
1 Gesamter Umsatz beinhaltet die Bruttoprämien und die Provisions- und Dienstleistungserträge.
2 Auf die Anteilseigner entfallender Periodenüberschuss, angepasst um saldierte Finanzaufwendungen für im Eigenkapital ausgewiesene nachrangige Anleihen ohne Endfälligkeit, dividiert durch den gewichteten Durchschnitt der Anzahl der Aktien, die sich im Berichtszeitraum in Umlauf befanden (Ergebnis pro Aktie).
3 Stellt den annualisierten Quotienten aus dem auf die Anteilseigner entfallenden Jahresüberschuss und dem durchschnittlichen Eigenkapital, zu Beginn und zum Ende der Periode, dar. Der auf die Anteilseigner entfallende Jahresüberschuss ist um saldierte Finanzaufwendungen für im Eigenkapital ausgewiesene nachrangige Anleihen ohne Endfälligkeit bereinigt. Vom durchschnittlichen Eigenkapital sind im Eigenkapital ausgewiesene nachrangige Anleihen ohne Endfälligkeit und nicht realisierte Gewinne/Verluste aus festverzinslichen Wertpapieren, bereinigt um Shadow Accounting, abgezogen. Annualisierte Zahlen stellen keine Prognose für die Jahreszahlen dar. Für 2Q 2021 und 6M 2021 wird die Eigenkapitalrendite auf Basis des jeweiligen Gesamtjahres dargestellt.
4 Ohne Anteile anderer Gesellschafter.
5 Konzerndiversifizierte Risikokapitalzahlen auf Basis eines Konfidenzniveaus von 99,5%. Mit Anwendung von Übergangsmaßnahmen bei versicherungstechnischen Rückstellungen beträgt die Solvency-II-Kapitalquote zum 30.06.2022 227%.

Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten.

 Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen wie Prognosen oder Erwartungen, die auf den gegenwärtigen Ansichten und Annahmen des Managements beruhen und bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten unterliegen. Die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungsdaten oder Ereignisse können erheblich von den in diesen zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückten oder implizierten Ergebnissen abweichen.

Abweichungen können sich aus Änderungen der Faktoren ergeben, einschließlich der folgenden, aber nicht beschränkt auf: (i) die allgemeine wirtschaftliche Lage und Wettbewerbssituation in den Kerngeschäftsfeldern und -märkten der Allianz, (ii) die Entwicklung der Finanzmärkte (insbesondere Marktvolatilität, Liquidität und Kreditereignisse), (iii) negative Publizität, aufsichtsrechtliche Maßnahmen oder Rechtsstreitigkeiten in Bezug auf die Allianz Gruppe, andere Finanzdienstleister und die Finanzdienstleistungsbranche im Allgemeinen, (iv) Häufigkeit und Schwere der versicherten Schadenereignisse, einschließlich solcher, die sich aus Naturkatastrophen ergeben, und die Entwicklung der Schadenaufwendungen, (v) Sterblichkeits- und Krankheitsraten bzw. -tendenzen, (vi) Stornoraten, (vii) die Ausfallrate von Kreditnehmern, (viii) Änderungen des Zinsniveaus, (ix) Wechselkurse, insbesondere des Euro/US-Dollar-Wechselkurses, (x) Gesetzes- und sonstige Rechtsänderungen einschließlich steuerlicher Regelungen, (xi) die Auswirkungen von Akquisitionen einschließlich damit zusammenhängender Integrations- und Restrukturierungsmaßnahmen sowie (xii) die allgemeinen Wettbewerbsfaktoren, die in jedem Einzelfall auf lokaler, regionaler, nationaler und/oder globaler Ebene gelten. Viele dieser Veränderungen können durch Terroranschläge und deren Folgen verstärkt werden.

Keine Pflicht zur Aktualisierung

Die Allianz übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Meldung enthaltenen Informationen und Zukunftsaussagen zu aktualisieren, soweit keine gesetzliche Veröffentlichungspflicht besteht.

Sonstiges

Die Zahlen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurden in Einklang mit den internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) erstellt. Die vorliegende Quartalsmitteilung stellt jedoch keinen Zwischenbericht im Sinne des internationalen Rechnungslegungsstandards IAS 34 dar.

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